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| „Der Kater meiner Nichte“ fotographiert von Khnemo |
Etwas zum Thema Katzen, die von meinem Hund auch sehr geliebt werden, besonders ein weißer Kater in unserer Nachbarschaft.
Anders als beim Hund, sind Katzen eigenständiger und vor allem Freigänger, die ihren Tagesverlauf selbst gestalten. Davon ausgenommen sind diejenigen,die reine Wohnungskatzen sind, eben Stubentiger, die oft dazu neigen, den lieben langen Tag einfach nur zu verschlafen, weil es ihnen an Beschäftigung fehlt.
Katzen müssen spielen, körperlich und geistig fit und aktiv bleiben und von ihren Besitzern ständig zu neuen Beschäftigungen und Spielideen animiert werden. Am besten zur stets gleichen Tageszeit. Aber das ist leichter gesagt als getan, da die Katze mit ihrem Eigensinn nur das tut, was sich für sie lohnt. Am besten sind deshalb „Jagdspiele“. Bei der Jagd nach allem, was die Größe einer Maus hat und sich über den Boden bewegt,eine Stoffmaus oder ein kleiner Ball, alles was weich und kuschlig ist, stürzt sich unsere „Samtpfote“ ganz bestimmt schnell auf ihre „Beute“. Die Katze beschäftigt sich dann eine ganze Zeit lang mit ihrer Eroberung und spielt ihr ganzes „Jagdprogramm“ durch.
Beliebt sind auch die Pfötchenspiele. Man braucht dazu einen geschlossenen Karton, einen „Mauselochkarton“, in den man in Bodennähe so große Löcher einschneidet, dass die Katze mit den Pfoten jeden Punkt auf dem Kartonboden erreichen kann.
Dann kann man Leckerchen, Fellmäuse, kleine Bällchen etc. auf dem Kartonboden verteilen und die Katze wird versuchen, diese zu erreichen. Damit ist sie für eine ganze Weile beschäftigt und muss viel Geduld aufbringen, um ihr Ziel zu erreichen.
Dererlei Katzenspiele, nicht länger als 15 – 20 Minuten, sollten abwechslungsreich sein und dazu dienen, entsprechend den natürlichen Verhaltensweisen, Bewegung und geistige Aktivität der Katzen zu unterstützen. Am Schluss sollten die „Spielsachen“ weggeräumt werden, denn Spielzeug, was ständig zur Verfügung steht, verliert bei den Katzen schnell an Reiz.
Lit.: „Katzenlust gegen Katzenfrust“ von Dr. Christine Kary aus „Zeit für Tiere“, 3.Quartal 2009.




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