Verfasst von: joanemarie | 1. Dezember 2009

der Freund unserer Westiedame


der Freund unserer Westiedame

 

Ursprünglich hochgeladen von Joanemarie

Der rechte Hund heißt Bennie und ist ein lieber kleiner temperamentvoller Westie. Für zwei Tage war er bei uns zu Besuch. Der Rüde versuchte sogleich, sein neues „Frauchen“ total zu erobern.
Ich erlebte zum 1. Mal , wie eifersüchtig meine Westie-Hündin  werden konnte.

zwei unzertrennliche Freunde

Der West Highland White Terrier, oder in seiner Kurzform als Westie benannt, ist ein kleiner liebevoller Hund mit unverkennbarem Charakter, ca. 28cm Widerristhöhe groß und bis zu 10kg Gewicht, mit wachsamen, intelligenten, durchdringlichen, dunklen, treuherzigen Augen , einem robusten, kräftigen Körperbau, ursprünglich gezüchtet als Jagdterrier, als mutig, aufmerksamer, neugieriger oft verspielter kleiner Begleiter in einer Familie.

Der Ursprung für die Züchtung dieser reinweißen Rasse führt nach einer Sage auf Colonell Malcolm of Poltalloch zurück, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts im schottischen Argyll lebte. Bei einer Jagd wurde sein dunkelhaariger Terrier mit der Beute verwechselt und versehentlich erschossen.
Daraufhin begann der Colonell eine neue Rasse zu züchten, indem er nur weiße und hellhaarige Cairn-Terrier für die Zucht verwendete und über viele Generationen lang entstand daraus eine schneeweiße Rasse von Terrier, die als Poltalloch Terrier bezeichnet wurden. Diese mutigen und temperamentvollen kleinen weißen Terrier wurden schon bald von den Jägern bei der Jagd sehr geschätzt, da sie sich hervorragend zur Fuchs-oder Dachsjagd eigneten und so manches kleine Tier aus den Erdhöhlen heraus holten.

Auch heutzutage zeigt der Westie als Charaktermerkmal noch viele dieser Urinstinkte seiner ursprünglichen Bestimmung und es kann passieren, dass mit ihm beim Spaziergang plötzlich die Post abgeht. Dann heisst es, rechtzeitig zu pfeifen oder zu rufen, damit er an seine Meute erinnert wird, aber nicht, ihn ständig angeleint zu lassen, wie es oft im Park zu beobachten ist.
Unser Westie ist mit einem halben Jahr daran gewöhnt worden, ständig ohne Leine zu laufen und trotzdem bei dem Rudel seiner Familie zu bleiben. In den vergangenen 12 Jahren ist er uns noch nicht einmal auf längere Zeit abgehauen.

Noch weiter zur geschichtlichen Entwicklung:
„Zur gleichen Zeit, als Malcom seine weißen Terrier züchtete, konnte auch ein Verwalter schottischer Güter, (inkl. dem des Duke of Argyll), Erfolge bei der Zucht ähnlicher weißer Terrier, den Roseneath Terriern, vorweisen.“ (aus: „Ihr West Highland White Terrier – Geschichte, Gesundheit und Wohlbefinden“ des Produzenten Eukanuba)
Ende des 19.Jahrhunderts wurde dann der 1. White Scottish Terrier Club gegründet, „der die verschiedenen weißen Terrierrassen vereinte“ und „im Oktober 1904 wurde der 1. West Highland White Terrier im Scottish Kennel Club ausgestellt. Drei Jahre später wurde die Rasse mit 3 Rüden und 4 Hündinnen vom English Kennel Club anerkannt“ und als Standard eingetragen.Bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts war der Westie auf Grund seines charmanten Wesens als Familienhund und durch die Werbung in den Medien sehr beliebt und „in Mode“.

Verfasst von: joanemarie | 22. November 2009

Carina und die Poker Box

Zum 13. Geburtstag bekam unser Westie eine neue Art eines intelligenten Spielzeugs geschenkt, wo der Hund herausfinden soll, wie er an die Häppchen kommt, die in den 4 Boxen versteckt sind.
Ich war mir nicht sicher, ob der gewählte Schwierigkeitsgrad 2 für unsere Westie-Hündin angepasst war und ob ich sie unter- oder überfordern würde.
Schon nach den ersten 2 Beschäftigungszeiten waren unserer Hündin das Öffnen der Kästchen geläufig und die Aufmerksamkeit groß, wenn ich die Kästchen befüllte.
Damit das Spiel seinen Reiz behielt, habe ich schon bald den Schwierigkeitsgrad durch eine Veränderung der Anordnung der Spielelemente erhöht, dass zum Beispiel der Schiebedeckel in der anderen Richtung aufging. Das war für den Hund eine neue Denkaufgabe. Inzwischen hat unsere Hündin verstanden, dass sie immer bei der Beschäftigung mit der Box zusätzliches Futter bekommt, so dass ich bei ihrer eigentlichen Tagesration den bereits zum Spiel bereit gestellten Teil an Trockenfutter einsparen muss. Und manches Mal kommt es auch dazu, dass der Hund uns direkt mit Bellen oder Knurren auffordert, das Spiel mit der Poker Box erneut zu beginnen.

Verfasst von: joanemarie | 19. November 2009

Hundeherz und Katzenglück

Unser Hund als kleiner Lebensretter

Auf unseren nächtlichen Spaziergängen nach dem abendlichen Fernsehprogramm sorgte unser Westie sehr oft dafür, dass auf den Straßen unserer kleinen Wohnsiedlung alles in Ordnung war.

Neue, unbekannte Fußgänger wurden misstrauisch beäugt, Marder und Igel verjagt bzw. gestellt und Katzen, die glaubten, unter den Autos ein warmes Plätzchen gefunden  zu haben, solange angebellt und verunsichert, bis sie das Weite suchten. Wir sagten dazu, sie wurden in die Betten geschickt.

Eines Abends, gegen Mitternacht, fand unsere Westiehündin im Dunkeln eine an einem Zaun verharrende Katze, die ganz orientierungslos war und auch vor unserem Hund nicht flüchten konnte. Da ihr Kopf in einer Fleischbüchse fest steckte, wusste sie nicht, wohin sie rannte und stieß laufend an allen möglichen Gegenständen an bzw. bekam kaum noch Luft. Sofortige Hilfe war also nötig und so packten wir die sich wehrende Katze in die Jacke von Jousijous, um sie einige Straßen weiter nach Hause zu tragen. Ein Zufall kam uns zu Hilfe, die schwere Last wieder los zu werden, denn in einer Straße in unserer Gegend sahen wir noch Licht. Kurz entschlossen klingelten wir und baten um eine Metallschere, um den Rand der Büchse aufzuschneiden.

Kaum war die Katze befreit, sagte sie sich, nur weg von dem Fleck und rannte davon, unser Hund aber, kann Katzen dennoch gut leiden.

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